Telefon

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Das Telefon ist ein gängiges Kommunikationsmittel, das jedoch verschiedene Risiken birgt.

Technische Risiken

Gleich ob es sich um einen analogen, oder aber um einen digitalen Anschluss (auch als ISDN Anschluss bezeichnet) handelt, es besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Gespräche, abgehört und mitgeschnitten werden.

Sofern die Ermittlungsbehörden eine richterliche Verfügung haben, ist das eine Maßnahme, die im Zuge von strafrechtlichen Ermittlungen zum Einsatz kommt.

Doch die Gefahr geht auch von illegalen Lauschangriffen aus. Und das Risiko ist nicht unerheblich. Dank moderner Abhörtechnik ist es für einen Laien nahezu unmöglich, eine illegale Abhöraktion zu erkennen.

Auch bei Mobiltelefonen kann nicht 100% sichergestellt werden, dass es nicht zu illegalen Abhörmaßnahmen kommt. Eine große Gefahr geht vom Versand von Textnachrichten (SMS) aus.

Dienstleister, die sich auf Lauschabwehr spezialisiert haben, sind im Fall eines Verdachtes Ansprechpartner. Es wird dringend davon abgeraten, (nur) eine Detektei mit einer solchen Aufgabe zu betrauen, da in der Regel davon ausgegangen werden muss, dass diese weder über ausreichende Erfahrungen und Know-How, noch über eine vollständige Ausrüstung verfügen.

Menschliche Risiken

Das Riskio durch fahrlässiges Verhalten, unwissentlich und unbedacht (vertrauliche) Informationen an unberechtigte Personen weiterzugeben wiegt meist höher, als das Risiko, Opfer eines technischen Lauschangriffes zu werden.

In Ermittlerkreisen spricht man davon, dass das "Telefon eine Waffe sei". Kennt man einen Anrufer nicht, sollte man diesem unter keinen Umständen irgendwelche Informationen anvertrauen oder bestätigen, gleich auch als wer sich der Anrufer am Telefon ausgibt. Es könnte sich nur um eine Legende handeln, um an Informationen zu kommen.

Hat ein Anrufer tatsächlich ein berechtigtes Interesse, wird er dem Angerufenen die Möglichkeit geben, eine Überprüfung seiner Identität vorzunehmen.

Ein einfaches Mittel ist beispielsweise ein Rückruf des Anrufers. Jedoch ist dabei wichtig, die Rufnummer des Anrufers vorab zu überprüfen, ob diese tatsächlich zu der Firma, Organisation oder Behörde gehört, von der der Anrufer vorgibt anzurufen. Eine Überprüfung der Rufnummer kann man z.B. durch eine Rückwärtssuche auf Internetportalen wie z.B. Klicktel vornehmen. Organisationen und Behörden sind in der Regel in den öffentlichen Verzeichnissen gelistet. Weitere Sicherheit kann dadurch geschaffen werden, indem man sich von der Zentrale (Vermittlung) an den Anrufer verbinden lässt; man kennt ja schließlich seinen Namen und womöglich seine Abteilung und ggf. die Durchwahl. Damit kann so gut wie ausgeschlossen werden, dass der Anrufer eine erfundene oder falsche Identität benützt.