Skandalmanagement

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Ein Aspekt der bei dem traditionellen Krisenmanagement und der daraus resultierenden Krisenkommunikation oft nicht beachtet wird, ist die Bedeutung von Skandalen für ein Unternehmen. Bei einem Skandal handelt es sich zumeist um ein Aufsehen erregendes Ärgernis, das die moralischen Grenzen der Gesellschaft überschreitet und damit zu dem besonderen Klima, das durch die Öffentlichkeit entsteht, beiträgt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, gekonnt mit Skandalen umgehen zu können und sich für die Skandalentstehung zu sensibilisieren.

Einerseits kann sich eine Krise zu einem Skandal entwickeln, wie beispielhaft Probleme mit dem Datenschutz. Andererseits werden heutzutage, vor allem Unternehmen, Politiker und Persönlichkeiten die in der großen Öffentlichkeit stehen betreffend, gerne Skandale „lanciert“. Somit ist dann der Skandal selbst als die Krise anzusehen. Hier mangelt es oft allerdings an dem richtigen Handling, zumal bei einem lancierten Skandal von Täter und Opfer gesprochen werden muss und die betroffene Institution von vornherein einer weniger sachlichen denn mehr reißerischen Berichterstattung ausgesetzt ist. Oft beschränkt sich der Journalismus dann nur noch auf den investigativen Part und „skandalisiert“ das Ereignis ins Unermessliche.

Um der Entrüstung und Empörung der Öffentlichkeit gekonnt entgegen zu wirken gilt es, überlegt zu handeln und Retourkutschen zu vermeiden. Dies ist nicht immer leicht und stellt Unternehmen immer wieder vor größere Herausforderungen. Gerade aus diesem Grund ist es also wichtig, ein besonderes Augenmerk auf einen durchdachten Umgang mit den Medien bei dem Management von Skandalen und Krisen zu legen.

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