Fälschung von Finanzdaten

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Bei der Fälschung von Finanzdaten steht nicht die persönliche Bereicherung im Vordergrund. Es geht meistens darum, fehlerhaftes Management zu verbergen. Dies geschieht durch die Fälschung von Finanzdaten und -kennzahlen.

Ziel ist es u.A.:

  • Banken als kreditwürdig zu erscheinen oder
  • Investoren zu weiteren Zahlungen zu ermutigen.

Eine beliebte Methode der Fälschung von Finanzdaten ist die „kreative Buchführung“, also die Manipulation von Basisinformationen und Annahmen wie Abschreibungsmethoden, Buchungen, Jahresabgrenzung, Bewertung von Anlage- und Umlaufvermögen, Aktivieren von Aufwand etc.

Des Weiteren wird häufig Einfluss auf das Rechnungswesen genommen, also das Buchen von fiktiven Umsätzen bzw. die Manipulation von Inventurdaten.

Dritte Methode wäre die direkte Fälschung von Daten (Veränderung, Löschen und Hinzufügen zu Positionen innerhalb des Jahresabschlusses bzw. der GuV).

Auch wenn Straftaten im Bereich der Fälschung von Finanzdaten nur einen kleinen Teil der Straftaten in Unternehmen ausmachen, so übersteigt die entsprechende Schadenshöhe den durchschnittlichen Schaden durch Korruption um ein Vielfaches und ist damit die schädlichste aller Formen der Mitarbeiterkriminalität.

Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten.