Aufschaltung

Aus SicherheitsWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Aufschaltung bezeichnet man die Verbindung einer Gefahrenmeldeanlage (GMA) zu eine Notrufzentrale eines privaten Sicherheitsunternehmens oder direkt auf die Polizei.

Eine Gefahrenmeldeanlage kann sowohl eine Videoüberwachungsanlage, Einbruchmeldeanlage (EMA), Überfallmeldeanlage (ÜMA), oder Brandmeldeanlage (BMA) sein.

Aufschaltung auf private Notrufzentrale

Verschiedene Sicherheitsunternehmen betreiben s.g. Notrufzentralen, auf die Gefahrenmeldeanlagen von den jeweiligen Errichterfirmen aufgeschalten werden können. Bei der Notrufzentrale wird ein Interventionsplan hinterlegt, der im Alarmfall einen Maßnahmenkatalog für die Sicherheitsmitarbeiter enthält. Die Aufschaltung ist kostenpflichtig und kostet einen monatlichen Pauschalbetrag.

Aufschaltung auf Polizei

Eine direkte Aufschaltung auf die Polizei ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Vorliegen entsprechender Voraussetzungen wird auf Antrag durch das jeweils zuständige Landeskriminalamt (LKA) geprüft. Eine Aufschaltung auf die Polizei, wenn sie genehmigt wird, ist grundsätzlich kostenfrei für den Betreiber der GMA. Jedoch entstehen Kosten für die technische Bereitstellung einer Verbindung zur Polizei, die weit höher sind, als die monatlichen Kosten zu einer Notrufzentrale eines privaten Sicherheitsunternehmens.

Eine Gefahrenmeldeanlage, die direkt auf die Polizei aufgeschalten werden soll, ist streng nach den Vorgaben der VdS Schutzklasse C zu errichten.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

  • Störungsmelder z.B. von Heizung, Temperaturfühlern, sonstigen technische Anlagen
  • Aufzugsnotruf

Beispiele für Interventionen

  • Alarmverfolgung
  • Polizei alamieren
  • Betreiber oder Mitarbeiter informieren